Was macht ein Tierheilpraktiker?

(aus der Infobroschüre des Fachverbandes niedergelassener Tierheilpraktiker)

Die Unsicherheit über die genaue Tätigkeit des Tierheilpraktikers führt oft dazu, dass sich viel zu spät an einen an einen naturheilkundlich arbeitenden Therapeuten gewandt wird. Doch auch in der Naturheilkunde zählt, je eher man sich mit der Problematik an einen Therapeuten wendet, desto schneller und effektiver kann dem Tier geholfen werden.

Ein guter Tierheilpraktiker nimmt sich in erster Linie sehr viel Zeit für sie und ihr Tier. In der Naturheilkunde wird nicht nur das Symptom, sondern ihr Tier in der Gesamtheit behandelt.

Die Naturheilkunde umfasst eine Vielzahl von Therapiearten, welche zum Teil auf Erfahrungen aus Jahrhunderten und bei der Akupunktur  sogar auf Jahrtausenden zurückgreifen können. Traditionelle naturheilkundliche Therapien wurden schon vor der Ära der Schulmedizin angewendet, um Erkrankungen bei Mensch und Tier zu behandeln. Sie zählen zu den empirischen Verfahren und werden dadurch zum Teil schon von der Schulmedizin anerkannt bzw. als alternative Behandlungsmethoden toleriert. Neben den klassischen Naturheilverfahren verfügt die Naturheilkunde aber auch über neuartige Therapien, welche sich oft mit der Beziehung der Zellen untereinander beschäftigen und deren Basis in der Quantenphysik liegt.

Die Grundlage vieler naturheilkundlicher Therapien liegt darin, das Gleichgewicht im Organismus wieder herzustellen und somit die Selbstheilungskräfte wieder anzuregen. Die Naturheilkunde vermag Gestörtes zu regulieren, kann aber zerstörtes nicht ersetzen. Je eher der Therapeut beginnt, das Ungleichgewicht im Organismus zu behandeln, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Regulation. Welche Therapiemaßnahmen zur Regulation ergriffen werden, hängt von der Art  der Erkrankung, dem Ausmaß der Schädigung und natürlich der Spezialisierung des Therapeuten ab, oft ist es auch sinnvoll, mehrere Therapiearten zu kombinieren. Zu dieser Kombination gehört natürlich auch die Kombination mit der Schulmedizin.

Der Tierheilpraktiker ist damit für Sie ein Ansprechpartner, der sich Zeit für sie und ihr Tier nimmt und versucht, den Ursachen auf den Grund zu gehen. Je nach Art der Erkrankung wird vor allem die erste Untersuchung eine Menge Zeit in Anspruch nehmen.

Nachfolgend finden sie ein Organigramm, welches ihnen die Übersicht verschafft, bei welcher Erkrankung welche Therapie der Naturheilkunde angezeigt ist.

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Der Tierheilpraktiker arbeitet mit Therapiemethoden der Naturheilkunde. Die Naturheilkunde strebt die Stärkung der Selbstheilungskräfte des Tieres an, um das Gleichgewicht der Kräfte im Organismus wieder herzustellen. Mit den Behandlungen des Tierheilpraktikers werden nicht die Symptome unterdrückt, sondern die Ursachen einer Dysbalance beseitigt. Der Tierheilpraktiker übt gleichzeitig eine beratende Funktion gegenüber dem Tierhalter aus. Hier geht es im Besonderen um Ernährung und Haltung des Tieres, die oft einen wesentlichen Beitrag zur Genesung des Tieres beitragen.

 

Tierarzt oder Tierheilpraktiker?

Diese Frage sollte sich eigentlich gar nicht stellen, da eine Zusammenarbeit von Tierarzt und Tierheilpraktiker den größtmöglichen Nutzen für ihr Tier darstellt. Der Tierheilpraktiker arbeitet nach Regeln und Methoden, die in der Schulmedizin keine Beachtung finden. So steht das Tier bei ihm als Ganzes und dessen individuelle Problemlösung im Mittelpunkt und nicht die Behandlung rein klinischer Gesichtspunkte.                                                                             

Der kompetente Tierheilpraktiker kennt seine Grenzen und weiß genau an welcher Stelle einer Behandlung er den Tierarzt zu Rate ziehen oder den Fall gänzlich an ihn überwiesen sollte.

Wann aber soll sich der Tierhalter an einen Tierarzt und wann an einen Tierheilpraktiker wenden?

Dies kann recht einfach beantwortet werden, denn bei allen schweren und akuten Fällen wie z.B. Unfällen, Kreislaufzusammenbrüchen, Koliken bei Pferden, Vergiftungen, Magendrehungen  und sonstigen lebensbedrohlichen Zuständen müssen Sie sich natürlich sofort und ohne Zeit zu verlieren, an einen Tierarzt wenden. Auch die Impfprophylaxe und die Bekämpfung von inneren Parasiten gehört auf jeden Fall in die Hände eines Tierarztes.

Bei allen anderen Erkrankungen können sie sich auch an einen qualifizierten Tierheilpraktiker wenden.

Ich arbeite in meiner Praxis vor allem mit:

  • Bioresonanz,
  • Physikalischen Gefäßtherapie Bemer
  • Blutegeltherapie
  • Phytotherapie, speziell mit Rizolen und der Aromatherapie (Essentielle Öle von Young Living)
  • Homöopathie
  • Lasertherapie (Akupunktur ohne Nadeln)
  • Schamanischer Heilarbeit
  • Ernährungsberatung
  • Haltungsberatung

Wie armselig, unfähig sich mitzuteilen ist der Mensch, trotz seiner hohen Intelligenz, wenn er seines wichtigsten Mediums - der Sprache - beraubt ist. Und ein Hund? Er hat die außergewöhnlichsten Einfälle um uns zu verdeutlichen was er will. Er kann alles ausdrücken was ihn bewegt - nur ist der kluge Mensch meist zu beschränkt um zu kapieren!
(H. Pongraz)