Sie ist abgeleitet von der TCM aus dem Humanbereich und umfasst nicht nur die Akupunktur, sondern sieht sich als Gesamtheit einer Therapieart, die 5 Säulen umfasst, welche sich gegenseitig ergänzen.

Die TCVM bezeichnet nicht nur eine Behandlungsart, sondern auch die Diagnostik.

Als 5 Säulen werden die Akupunktur inkl. der Moxibustion, die Arzneitherapie- vorzugsweise chinesische Kräutertherapie, Massagetechniken, Bewegungslehren und die Diätik bezeichnet. Ein nach TCVM arbeitender Therapeut betrachtet das Tier in seiner Gesamtheit. Er stellt seine Diagnose neben druckdolenten Punkten auch über den Zustand der Schleimhäute, dem Geruch des Tieres, Beschaffenheit von Fell und Haut, Zungendiagnostik und der Qualität des Pulsschlages, um nur ein paar wenige Kriterien zu nennen. Anhand der dadurch gestellten Diagnose wird ein Therapiekonzept erstellt, welches neben der klassischen Akupunktur auch die Ernährung des Tieres, evtl. notwendige Massagetechniken oder auch eine begleitende Therapie mit Kräutern oder Vitalpilzen beinhalten kann.

Indikationen:

  • Störungen des Bewegungsapparates
  • Hauterkrankungen
  • Nervenerkrankungen
  • Erkrankungen des Atmungsapparates
  • funktionelle und vegetative Störungen des Stoffwechsels

Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich mehr liebt als sich selbst.
(Josh Billings)