Während die Behandlung mit Farben schon in den alten Kulturen Indiens und der Inkas und Azteken bekannt war, gilt Dr. Edwin Babbitt 1878 als Begründer der modernen Farbtherapie.

Menschen und Tiere können Farben sowohl über die Augen als auch über die Haut aufnehmen. Dabei spielt neben der optischen Sehbahn die Zirbeldrüse eine wichtige Rolle, da sie durch farbiges Licht entweder gehemmt oder aktiviert werden kann und ihrerseits Hormondrüsen im Körper steuert. Außerdem können je nach Wellenlänge des Lichts biochemische Vorgänge innerhalb der Zelle entweder gehemmt oder angeregt werden

Durch Bestrahlung des Körpers mit farbigem Licht ist es also möglich, Zellvorgänge im Körperinneren zu beeinflussen. Dabei spielt die Pigmentierung des Fells für die Farblichteinwirkung keine Rolle.

Je nach Wellenlänge kann farbiges Licht auf den Körper entweder anregend, entgiftend, ausgleichend oder auch kühlend einwirken: So eignet sich zum Beispiel gelbgrünes Licht zur unterstützenden Behandlung chronischer Erkrankungen, da ihm entgiftende und zellaufbauende Wirkung nachgesagt wird. Blaues Licht wirkt wegen seiner kurzen Wellenlänge hemmend und kann bei Entzündungen oder Juckreiz helfen. Rotes Licht dagegen hat die stärkste anregende und aktivierende Wirkung.

Tiere dürfen dabei keinesfalls unter Zwang bestrahlt werden, sondern sollten immer die Möglichkeit haben, sich dem Farblicht zu entziehen. Ist die richtige Farbe gewählt, kommt es oft vor, dass die Tiere sich rasch unter dem Licht entspannen und sogar einschlafen.

Die Farblichttherapie eignet sich hervorragend als Ergänzung zur Akupunktur oder Blutegelbehandlung.

Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel. Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.
(Robert Louis Stevenson)